Dr. med. Helen Zavadovsky
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Häufige Fragen

Für eine erfolgreiche therapeutische Behandlung ist es wichtig, dass Sie als Patient über Ihre gesundheitlichen Probleme informiert sind. Nur so sind Sie in der Lage, die für Sie notwendige Therapie optimal zu unterstützen.

In diesem Bereich gehe ich auf einige häufig gestellte Fragen ein.

Corona Virus

Grafik Corona Virus

Zum Schutz unserer Patienten trennen wir unsere regulären Termine streng von der Infektionssprechstunde.
Patienten mit Infektzeichen rufen an und werden ab 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr einzeln einbestellt. Unsere Schutz- und Desinfektionsmaßnahmen sind nach den Leitlinien des Robert-Koch-Instituts für Sie umgesetzt. Die Praxisräume sind gut gelüftet und desinfiziert
Sollten Sie noch Fragen zu dem Thema haben, beraten wir Sie gern am Telefon.

SARS-COV-2-Diagnostik

Der Standard zur Diagnose einer SARS-CoV-2 Infektion ist die PCR-Untersuchung. Eine rasche Erkennung der Infektion hilft, Infektionsketten zu durchbrechen und den Patienten einen sofortigen Therapievorschlag anzubieten. Eine andere Option des direkten Erregernachweises bietet der so genannte „ Schnelltest“ an. Aussagen über die Infektiosität sind nicht mit letzter Sicherheit zu treffen und beruhen auf retrospektiven Beobachtungen. Covid-19 ist keine isolierte Erkrankung der Lunge, sondern eine Multisystemerkrankung mit Beteiligung des Herz-Kreislauf-System; gastrointestinales System und des Zentralnervensystem und verursacht oft mikrovaskuläre Dysfunktionen und thrombo-embolischen Ereignisse.
Post-Covids häufigste Symptome sind: Belastungsdyspnoe, Thoraxschmerzen, Fatigue, Schwindel, Darmbeschwerden, Anosmie, Konzentrationsstörung, Schlafstörung und Depression. Covid- Antikörpertests sind zurzeit nur als IGel - Leistung verfügbar , allerdings werden diese in der Zukunft möglicherweise vielfältiger eingesetzt.


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Grippe-Impfung

Die Influenza-Impfung ist ein wichtiger Teil der Sekundärprävention bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sollte unbedingt erfolgen. Während der Influenza-Saison gibt es weltweit mehr Herzinfarkte. Die Influenza-Impfung reduziert Herzinfarkte, kardiovaskuläre Sterblichkeit und Hospitationen bei Herzkranken. Die Impfung schützt zwar nicht zu 100 Prozent, reduziert aber signifikant die Erkrankungsfälle und führt zu milderen Verläufen. Die STIKO empfiehlt die Grippeschutzimpfung jährlich als Standardimpfung für alle Personen ab 60 Jahren und als Indikationsimpfung bei bestimmten Risikogruppen, ergänzend bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und unabhängig vom Alter.
(Quelle: doctors today 8/21)

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COVID-19-Impfung

Aktuelle Studien zeigen, dass die aktuellen Corona-Impfstoffe schwere COVID-19 -Erkrankungen verhindern. Alle verfügbaren Impfstoffe (mRNA und Vektor) haben laut RKI eine gute Wirksamkeit gegen COVID-19. Für Ungeimpfte könnte es ab bestimmten Grenzüberschreitungen von Inzidenzen, Krankenhausbelegung mit Covid-19-Patienten, weitere Einschränkungen geben: Ausschluss von Veranstaltungen, der Gastronomie, Beschränkung der Kontakte, kostenpflichtige Corona-Test usw.

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Genesenen-Zertifikat bis sechs Monate nach der Erkrankung

Ein Genesenenzertifikat darf frühestens 28 Tage und spätestens sechs Monate nach einem positiven PCR-Test ausgestellt werden. Das heißt, eine Person, die die Erkrankung durchgemacht hat, kann nur innerhalb diesem Zeitraum einen solchen Nachweis ausgestellt bekommen. Nach Ablauf dieser Frist und bevor eine Impfung stattgefunden habe, gilt die Person als nicht vollständig geimpft und auch nicht als genesen gemäß der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

COVID-19 genesene Patienten können ein digitales Impfzertifikat nach einmaliger Impfung auch dann erhalten, wenn die Erkrankung mehr als sechs Monate her ist und deswegen kein Genesenen- Zertifikat mehr ausgestellt werden kann. Dies hat das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage bestätigt. Als Beleg genügte ein positiver PCR-Test und der Eintrag im Impfbuch.

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STIKO-Empfehlung für Genesene

Nach der aktuellen Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollten immungesunde Personen, die mittels PCR-Test eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, nur eine Impfstoffdosis erhalten. Dies gilt auch, wenn der Infektionszeitpunkt länger als sechs Monate zurückliegt. Möglich ist eine Impfung aber auch schon ab vier Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome, wenn beispielsweise eine Exposition gegenüber künftig auftretenden Virusvarianten stattgefunden hat , gegen die eine durchgemachte SARS-CoV-2-Infektion keinen ausreichenden Schutz mehr vermittelt. Nach gesicherter asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion kann die Impfung laut STIKO bereits ab vier Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.
(Quelle: HÄV Rheinland-Pfalz 8/21)

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Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU)

Gesetzlich vorgeschrieben ist folgendes:

Wenn ein Mitarbeiter krank ist, muss er eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beim Arbeitgeber vorlegen. Laut der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien (AU-RL) der deutschen Krankenkassen sollen Ärzte Arbeitnehmer eigentlich gar nicht rückwirkend krankschreiben, um einen Missbrauch des Systems zu verhindern. Grundsätzlich ist eine Rückdatierung der Krankschreibung jedoch in Ausnahmefällen möglich. Der Arzt muss auf jeden Fall gewissenhaft prüfen, ob der Patient auch schon am vorherigen Tag oder sogar noch länger davor krankgewesen sein kann. Deshalb kann Sie der Arzt maximal bis zu drei Tage rückwirkend krankschreiben.


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Herpes Zoster Impfung.

Die Inzidenz des Herpes Zoster-Virus nimmt mit dem Lebensalter zu. Einige Patienten ab 75 haben häufiger Komplikationen. Aufgrund der hohen Inzidenz und möglicher Komplikationen ist eine präventive Impfung gerade für Risikogruppen indiziert. Laut STIKO ist die Impfung mit Shingrix als Standardimpfung bei allen Personen ab einem Alter von 60 Jahren zur Verhinderung von Herpes Zoster , auch für alle Personen ab 50, die eine schwere chronische Erkrankung oder Immunsupression, indiziert.
(Quelle: doctors today 8 /21)


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Nahrungsmittelallergien

Bei Nahrungsmittelallergien handelt es sich, wie bei allen Allergien, um eine überreaktion des Immunsystems gegen einen bestimmten Stoff. Diesen, die Allergie auslösenden Stoff, nennt man Allergen. Tritt der Körper das erste Mal in Kontakt mit dem ANahrungsmittelallergienllergen (Sensibilisierungsphase), werden noch keine allergischen Reaktionen ausgelöst. Das Immunsystem bildet Abwehrstoffe (Antikörper) gegen das Allergen, das es als gefährlich einstuft. Die Antikörper setzen sich auf bestimmten Körperzellen, den Mastzellen, fest.

Bei einem erneuten Kontakt mit dem Allergen veranlassen die Antikörper die Mastzellen große Mengen des Botenstoffs Histamin auszuschütten. Histamin ist der Auslöser der allergischen Reaktionen, wie Juckreiz, Schwellungen, Bläschen, allergischen Schnupfen, Asthma und Schwellungen der Lippen, der Zunge und des Gaumens. Häufig sind auch weitere allergische Reaktionen zu beobachten: Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Erbrechen, Bauchkrämpfe. Selten treten auch gefährliche Symptome wie Herzrasen, Blutdruckabfall und Schock auf.

Behandlungsmöglichkeiten von Nahrungsmittelallergien

Die wichtigste Maßnahme besteht darin herauszufinden, welche Nahrungsmittel die Allergene enthalten, die eine allergische Reaktion auslösen. Dazu ist das Führen eines Ernährungstagebuches sinnvoll. Darin wird dokumentiert, was wann gegessen wurde und ob allergische Reaktionen auftraten. Weitere Diagnoseschritte sind Haut- und Bluttests, Auslassdiät mit anschließenden sogenannten Provokationstests. Wenn man die Nahrungsmittelbestandteile kennt, die allergische Reaktionen auslösen, muss man die entsprechenden Lebensmittel von seinem Speiseplan streichen.


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Mikrobiologische Therapie

Der Mensch bildet zusammen mit bestimmten Mikroorganismen (Kleinstlebewesen) eine natürliche Lebensgemeinschaft zu beiderseitigem Nutzen. Auf unserer Haut und den Schleimhäuten in Hals, Nase und Mund, sowie im Dickdarm und im Dünndarm leben Milliarden von Bakterien. Für unsere Gesundheit und ihre Erhaltung ist ein harmonisches Verhältnis zwischen dem Menschen und den Mikroorganismen von großer Bedeutung.

Kommt es zu Störungen, kann dies ganz unterschiedliche Beschwerden und Krankheiten auslösen. Die Mikrobiologische Therapie behandelt solche Störungen, indem aus bestimmten Bakterien Medikamente hergestellt und dem Körper individuell dosiert zugeführt werden.

Häufige Anwendungsgebiete der Mikrobiologischen Therapie:
  • Häufig auftretende und chronische Infektionen bei Kindern und Erwachsenen

  • Hauterkrankungen und Allergien

  • Magen-Darm-Erkrankungen

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